Seniorenpolitische Veranstaltung in Scheyern am 11.08.2021 mit MdB Erich Irlstorfer

 

 

Mitglieder der SEN Kreisverbände von Freising, Pfaffenhofen und Neuburg-Schrobenhausen trafen sich in Scheyern in der Klosterschenke zu einem seniorenpolitischen Informationsnachmittag mit MdB Erich Irlstorfer.

 

Herr Irlstorfer sprach aktuelle Themen zum derzeitigen Zeitgeschehen wie Corona, Afghanistankonflikt, Asylproblematik, Klimawandel, Sicherheit auf der Welt, Soziale Gerechtigkeit, Wirtschaft- u. Arbeitsmarkt sowie Entwicklungen zur Generationengerechtigkeit an. Die Pflegesicherheit wird davon abhängen, wie die Generationen miteinander kooperieren. Die Bundestagswahl wird entscheiden, welche Bundesregierung wir bekommen werden, so Irlstorfer, und ob alt Bewährtes fortbesteht, oder eine unsichere politische Zukunft mit vielen Unwägbarkeiten wir bekommen werden. Große Aufgaben stehen bevor, so der Abgeordnete, deren Weichen nur durch Erfahrung und Beständigkeit mit einer unionsgeführten Regierung gelöst werden können. In der Diskussion wurden regional bezogene soziale Themen vorgetragen, die Herr Irlstorfer kompetent beantwortete.

 

 

 

 

 

 

 

Bild von BWK Freising:

 

Die Kreisvorsitzenden: Fritz Müller, Neuburg-Schrobenhausen; Rudi Engelhard, Pfaffenhofen;

 

Franz Donauer, Freising.

 


Donaukurier Neuburg  01.09.2021

 

Leitgesetz, Pflegeplätze, soziales Jahr und mehr Aktionen: Der Kreisvorsitzende Fritz Müller hat viele Ideen

 

Engagiert: Fritz Müller, Kreisvorsitzender der Senioren-Union.

Janda

 

Senioren-Union setzt auf Miteinander und starke Themen

NEUBURG

Die Senioren-Union im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen geht mit einem etwas verjüngten Team und vielen Ideen in die nächsten Jahre. Der Vorsitzende Fritz Müller macht aber kein Geheimnis daraus, dass die vergangenen Jahre alles andere als einfach waren.

 

 

Der Pandemie geschuldet, musste zuletzt so gut wie jede Aktivität des Kreisverbands ruhen. Das betrifft alle drei Säulen der Senioren-Union, die sich ebenso um politische Belange wie um die Information der Mitglieder und die Kultur kümmert. "Jetzt geht es immerhin wieder einigermaßen", sagt Müller, der schon einige Aktionen im Köcher hat. Auf diese Weise will er vieles ausgleichen, auf das die Senioren zuletzt verzichten mussten - wie die beliebten Ausflugsfahrten, bei denen es stets gleichermaßen um Erlebnis und Bildung geht. Auch den Jahresabschluss des Verbands soll es Müller zufolge heuer wieder geben, wie immer mit einer Andacht in einer der Wallfahrtskirchen im Landkreis und anschließend einer Einkehr. Das und die Besuche bei Firmen in Neuburg-Schrobenhausen zählen stets zu den "Rennern" der Union, wie der Vorsitzende berichtet.

Um die Organisation kümmert sich künftig ein verjüngtes Team. Als Stellvertreter stehen Müller nun wie bisher Günter Renner aus Neuburg sowie Lia Heinrich aus Oberhausen und der frühere Neuburger Vize-Bürgermeister Heinz Enghuber zur Seite. Die beiden Letztgenannten sind neu in dieser Funktion. Sie folgen auf den Ehekirchener Altbürgermeister Heinrich Schmalbach, Helmut Schraml aus Schrobenhausen und Kurt Schreyer aus Bittenbrunn, die allesamt nicht mehr antraten. Die Riege der Beisitzer im Vorstand verstärken zudem die beiden Aresinger Xaver Tyroller und Alois Rauscher - Letzterer hatte sich im Vorjahr nach Jahrzehnten in der Kommunalpolitik, zuletzt als Vize-Landrat, aus der ersten Reihe zurückgezogen. Die größte Überraschung stellte für Müller nach der langen Zwangspause, in der er ganz bewusst auf Videokonferenzen verzichtet hatte ("Das wäre für alle nicht zu bewerkstelligen gewesen"), aber die Entwicklung der Mitgliederzahlen dar. Denn diese blieb mit 107 - fünf weniger als zuletzt - vergleichsweise stabil. "Durch Corona stagniert der Zuwachs", erklärt der Kreisvorsitzende, der um den Wert der Veranstaltungen weiß. "Bei Treffen und Aktionen lassen sich gut neue Mitglieder gewinnen."

Dafür wollen er und seine Mitstreiter nun wieder verstärkt inhaltlich punkten. Dazu gehört eine Initiative für ein eigenes Leitgesetz. "Wir brauchen für die Senioren ein eigenes Sozialgesetzbuch", so Müller, der in der Verankerung in der Sozialhilfe, also im Sozialgesetzbuch XII, eine Diskriminierung der älteren Bürger sieht. "Ein eigenes Buch würde hier viele Hürden abbauen", betont er. Das sieht im Übrigen auch der Kreistag so, der hinter diesem Anliegen steht.

Gleichzeitig fordert die Senioren-Union eine Wiedereinführung des sozialen Jahres für junge Erwachsene. "Dafür brauchen wir aber Anreize", sagt Müller, der auf diese Weise die Personalknappheit in vielen sozialen Einrichtungen eindämmen will. Und auch ein Dauerrezept für chronisch Kranke hält der Chef der Senioren-Union gerade in Zeiten der Pandemie für dringend erforderlich. "Es ist doch ein Unding für ältere Leute, wenn sie gerade jetzt ständig in die Arztpraxen müssen." Gleiches gilt für Nachtpflegeplätze und für die Stärkung des medizinisches Versorgungszentrums, dem Müller im Landkreis eine immer größere Bedeutung beimisst.

 

 


26.08.2021 Besichtigung Solarpark Schornhof in Berg im Gau

 

In Begleitung von Herrn Dr. Reinhard Brandl, MdB, konnten Mitglieder der Senioren-Union und Gäste den Solarpark Schornhof in der Gemeinde Berg im Gau besichtigen. Kreisvorsitzender Fritz Müller von der Senioren-Union war vollen Lobes über die Anzahl von 35 Besuchern und ihrem Interesse. Dr. Reinhard Brandl war begeistert vom Engagement und Mut der Betreiber, in so zukunftsweisende Projekte zu investieren. Seine Unterstützung war und ist gegeben, so Brandl an die beiden Geschäftsführer Andreas Klier und Markus Brosch von der Firma Anumar. Beide erklärten detailliert die Herstellung und Wirkungsweise der Photovoltaikanlage und gaben umfangreich Auskunft zu Fragen der Besucher.

 

Anumar, so die Geschäftsführer, projektiert, errichtet und betreibt Solarkraftwerke in Deutschland und Chile. Sie bauen seit der Gründung im Jahre 2010 sukzessive den Eigenbestand an Photovoltaikanalgen aus. So auch den Schornhof, derzeit größter Solarpark in Bayern und Deutschland. Auf einer Moor Fläche von 144 ha sind ca. 80 ha Modulflächen installiert. Ca. 70 ha sind begrünte Zwischenflächen. Es sind ca. 400.000 PV-Module in Ständerbauweise errichtet. Die Anlage produziert einen Stromertrag von über 110 GWh pro Jahr. Bilanziell könnten ca. 30.000 Haushalte mit dem „grünen Strom“ versorgt werden. Über 70 Trafos und einem gigantischen Umspannwerk wird der Strom in eine Stromtrasse eingespeist. Eine Erweiterung des Solarparks um 60 ha ist geplant. Alexander von Zwehl, Grund-Eigentümer von Schornhof, ergänzte sehr detailliert das Prozedere zur Genehmigung der Anlage. Er ist sehr zuversichtlich und überzeugt, dass im Donaumoos auf Grenzertragsböden durch die Solarnutzung Flora und Fauna sich natürlich entwickeln werden, sowie Umwelt und Klima durch Teilvernässung sich positiv gestalten.

 

Fotos: Fritz Müller u. CSU-BWK Ingolstadt
Fotos: Fritz Müller u. CSU-BWK Ingolstadt

100 % - Traumergebnis für Fritz Müller (Bericht NR v. 02.08.21)

Einige neue Gesichter im Vorstand der Seniorenunion: Heinz Enghuber (von links), Lia Heinrich, Klaus Beck, Hubert Dietrich, Hannelore Wenger, Hubert Löffler, Alois Rauscher, Johann Müller und Vorsitzender Fritz Müller. Foto: Andrea Hammerl
Einige neue Gesichter im Vorstand der Seniorenunion: Heinz Enghuber (von links), Lia Heinrich, Klaus Beck, Hubert Dietrich, Hannelore Wenger, Hubert Löffler, Alois Rauscher, Johann Müller und Vorsitzender Fritz Müller. Foto: Andrea Hammerl
Kommunalpolitik Vorsitzender der Seniorenunion Neuburg-Schrobenhausen wurde einstimmig im Amt bestätigt. Mit der Mitgliederzahl geht es nach unten. Doch er hat in Zusammenhang mit der Pandemie eine andere große Sorge

von Andrea Hammerl

Langenmosen Wie von Bundestagsabgeordnetem Reinhard Brandl erhofft, erhielt Fritz Müller ein Traumergebnis von 100 Prozent bei seiner Wiederwahl zum Vorsitzenden der Seniorenunion Neuburg-Schrobenhausen. „Du führst die Seniorenunion mit großer Leidenschaft“, hatte Brandl Müller attestiert. Nachdem Helmut Schraml und Heinrich Schmalbach nicht mehr kandidierten, hat er nun mit Heinz Enghuber (33 Stimmen von 35), Lia Heinrich und Günter Renner (beide je 35 Stimmen) drei statt bisher zwei Stellvertreter zur Seite. „Ich werde mein Bestes tun“, versprach der frisch wiedergewählte Vorsitzende und versicherte seinerseits den Bundestagsabgeordneten,sie können mit der Unterstützung der Seniorenunion rechnen.

Aktuell hat die Seniorenunion 107 Mitglieder, nachdem vier verstorben und drei ausgetreten sind. Neuzugänge gab es zwei. „Es geht rapide nach unten“, kommentierte Müller die Mitgliederzahl. „Wir müssen schauen, dass wir Abgänge wieder ausgleichen.“

Das Jahresprogramm war coronabedingt stark reduziert. Nur die Jahresversammlung hatte noch vor dem Lockdown stattgefunden. Ende März beschloss dann der Vorstand, das Jahresprogramm, unter anderem eine Drei-Tagesfahrt nach Thüringen und eine Käseexkursion ins Allgäu, auszusetzen. So gab es nur ein Biergartentreffen mit rund 30 Teilnehmern im Juli und einen Vortragsnachmittag mit der Hanns-Seidel-Stiftung zu Entwicklungspolitik, Migration und Fluchtursachen im Oktober.

Im Kreistag wurden diverse Anträge eingebracht, so zur Wiedereinführung eines Sozialen Jahres für Männer und Frauen, um den Pflegenotstand zu mildern, zum Seniorenmitwirkungsgesetz, zu Jahresrezepten für Dauermedikamente und – erfolgreich – zum Stellenplan. Es werde eine Stelle für Seniorenarbeit geschaffen, teilte Müller mit. Die Seniorenunion unterstütze seine Frau Elfriede Müller in ihrer Arbeit als Seniorenreferentin des Landkreises. „Das Persönliche ist auf der Strecke geblieben, viel Gewohntes ging nicht mehr“, bedauerte er, auch habe die Pandemie „gelehrt, dass unsere Verwaltungsstrukturen doch nicht so funktionieren wie gewohnt“.

Für die älteren Bürger seien die Corona-Beschränkungen zumutbar gewesen, die Entsolidarisierung der Gesellschaft mache ihm jedoch mehr Sorgen als die Reglementierungen selbst. Er beobachte einen „gefährlichen Trend zur Spaltung der Gesellschaft“. Für Ende August ist die Besichtigung des Solarparks in Berg im Gau geplant, und am 11. August ein Treffen mit MdB Erich Irlstorfer in Scheyern. Auf Bezirks- und Landesebene setzt die Seniorenunion vor allem Akzente für eine grundlegende Rentenreform.

Landtagsabgeordneter Matthias Enghuber hielt ein Referat zu den aktuell wichtigsten Themen im Landkreis, unter anderem der Donaumoosentwicklung, die es auch Richtung Klimaschutz zu steuern gelte. Er kündigte an, die Kreistagsfraktion werde sich bis Ende August Zeit nehmen, zu entscheiden, ob die CSU wieder einen Landratsstellvertreter vorschlägt und gegebenenfalls wen. „Wir warten auf Signale vom Landrat“, sagte er, „auch auf ein persönliches Gespräch warten wir noch“. Die in den Medien beschriebene Immobilienangelegenheit sei keineswegs ausschlaggebend für den Rücktritt gewesen, vielmehr habe es massive Kommunikationsprobleme gegeben, Klaus Angermeier sei in vieles nicht eingebunden worden.

Enghuber forderte zum Impfen auf und rügte das Verhalten Hubert Aiwangers, der öffentlich dazu stehe, sich nicht impfen zu lassen, als „Bauernfängerei“. Jeder habe zwar das Recht, sich nicht impfen zu lassen, dürfe das in Vorbildfunktion aber nicht öffentlich machen, meinte Enghuber.

Die Neuwahlen

Vorsitzender: Fritz Müller, Stellvertreter: Heinz Enghuber, Lia Heinrich, Günter Renner, Schatzmeister : Hubert Dietrich, Beisitzer: Klaus Beck, Hubert Löffler, Johann Müller, Alois Rauscher, Bernhard Reichard, Xaver Tyroller, Hannelore Wenger. Digitalbeauftragter : Otto Plath, Kassenprüfer : Magdalena Ehammer (neu für Andreas Dollinger) und Johann Felbermaier (Hubert Löffler). Ausgeschieden sind die bisherigen Stellvertreter Helmut Schraml und Heinrich Schmalbach sowie Beisitzer Kurt Schreyer. Delegierte in die Landesversammlung: Fritz Müller, Günter Renner, Heinz Enghuber, Hannelore Wenger, Lia Heinrich, Hubert Dietrich, Delegierte in die Bezirksversammlung: Fritz Müller, Hubert Dietrich, Alois Rauscher, Johann Müller, Heinz Enghuber, Günter Renner, Xaver Tyroller, Lia Heinrich, Hubert Löffler, Klaus Beck. (hama)

Foto Andrea Hammerl
Foto Andrea Hammerl