10.10.2018 Mitglieder der Senioren-Union besichtigten die Einrichtung „Sankt Johannes“ in Schweinspoint.

 

Nach dem Leitsatz „Gemeinsam Leben gestalten“ werden in Sankt Johannes in Schweinspoint und weiteren Standorten, Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung betreut, gefördert und in ihrer individuellen Entwicklung und Selbstbestimmung mit Achtung  wertgeschätzt. Inklusion und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind ein zentrales Anliegen der Einrichtung.

 

Nach der Begrüßung durch das Organisationsteam Frau Sylvia Santoianni-Heckl und Frau Andrea Glaß wurde der neu erbaute Joannes Hof besichtigt. Schon die Barmherzigen Brüder betrieben bei der Gründung der Stiftung Sankt Johannes in Schweinspoint um 1860 eine Landwirtschaft. Das Halten von Nutztieren und der Ackerbau waren lange Jahre  elementare Grundlagen der Gemeinschaft. Mit dem neuen Hof wird diese lange Tradition fortgeführt. Gehalten werden Rinder, Schweine und  Hühner. Pferde für Therapiemaßnahmen. In  modernen Stallungen mit ökologischer Bewirtschaftungsweise sind  zusätzliche Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen geschaffen worden. In großen Gewächshäusern wird saisonales Gemüse für Eigenbedarf und Verkauf im Hofladen angebaut. Bei der Führung durch die Werkstätten von Frau Wimmer vom Sozialdienst wurden attraktive Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen gezeigt. Ziel und Aufgabe des Betreuungsteams ist die Mitarbeiter so zu fördern, dass sie ihre individuellen Stärken erkennen und sich in die Arbeit einbringen können. In zahlreichen Tätigkeitsfeldern besteht somit die Möglichkeit für die Mitarbeiter, sich nach ihren Bedürfnissen und ihres Entwicklungsstandes  zu entfalten. Die Besichtigung eines Wohnheimes für Menschen mit geistiger als auch mit einer psychischen Behinderung war hoch interessant. Jede Art von Wohnen in Wohngruppen, Einzelappartements sowie ambulant betreutes Wohnen wird angeboten. Jede Personengruppe findet bei uns ein Zuhause, so Richard Etschel vom Sozialdienst, der sehr aufschlussreich das Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung erklärte.  Kreisvorsitzender Fritz Müller bedankte sich für das Interesse der Seniorengruppe und dankte ebenfalls dem Führungsteam von Sankt Johannes.

 

18.09.2018 Informationsfahrt nach Starnberg

 

 

 

Die Besichtigung der Bayerischen Landesanstalt für Fischerei in Starnberg war Programm bei der Informationsfahrt der Senioren-Union. Institutsleiter Dr. Helmut Wedekind führt in die Thematik der Fischwirtschaft mit Schwerpunkten der Seen- und Flusswirtschaft  und der Fischzucht ein. Das Fischerei Institut hat drei wichtige Aufgabenbereiche wahrzunehmen nämlich „Forschen, Fördern u. Bilden“. So werden Probleme der Praxis erforscht und die Ausbildung zum Fischwirt durchgeführt. Das Institut der LfL Fischerei, so Dr. Wedekind, ist eine wissenschaftliche und technische Einrichtung mit fachbezogenen Dienstleistungen und Hoheitsaufgaben zur  Entwicklung der Forellen- und Karpfenteichwirtschaft und einer intensiven Aquakultur. Bei einer umfassenden Führung wurden die Zuchtbrutstätten sowie verschiedene Haltungsformen der Fischaufzucht im Innen- und Außenbereich gezeigt und fachkundig erklärt. Ein Fischessen zum Abschluss eines interessanten Vormittages war bei den Besuchern vollen Lobes. Helmut Schraml dankte dem Institutsleiter und seinem Team für die Präsentation der Landesanstalt.

 

Eine Schifffahrt auf dem Starnberg See bei sonnigem Wetter und Einkehr  in Andechs auf dem „Heiligen Berg“ rundete die Tagesfahrt ab.

 


Betriebserkundung bei der Firma Schwab Rollrasen GmbH in Haid am Rain, Waidhofen,

 

Auf großes Interesse stieß bei den Mitgliedern der CSU Senioren-Union und Gästen die Betriebserkundung bei der Firma Schwab Rollrasen GmbH in Haid am Rain, Waidhofen. Nach der Begrüßung durch  Kreisvorsitzender Fritz Müller stelle  Geschäftsführer Günter Schwab die Betriebsorganisation der Firma vor. Seit 1969 produziert der Familienbetrieb bereits Rasen. Inzwischen ist der Betrieb aufgeteilt zwischen Walter Schwab (Produktion) und Günther Schwab (Vertrieb). Die beiden produzieren und vertreiben heute mit ca. 25 Angestellten Rollrasen in den unterschiedlichsten Variationen. Schwerpunkt des Geschäftsmodelles ist es, den Rasen von der Ansaat bis zur Verlegung zu betreuen. Dazu gehört die Beratung für den richtigen Rasen ebenso, wie die „just in time“ Logistik von der Ernte bis zum Kunden.

 

Die Firma Schwab ist heute Marktführer in Deutschland, so Günther Schwab. Als Erfinder des Begriffs „Rollrasen“  hat sich nicht nur die Marke etabliert, sondern wurde auch Inbegriff von Qualität und Service. Verlegt wird heute Rollrasen in Privatgärten, öffentlichen Grünanlagen und Sportstätten europaweit. Beindruckt waren die Besucher von dem vollautomatischen Ernteverfahren mit entsprechenden Maschinen.

 


16.05.2018 Tagesseminar mit der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) in Weichering

Das Tagesseminar enthielt Referate zur  „Altersdiskriminierung“ und „Der Brexit und die Folgen“. Seminarleiter Heinz Enghuber begrüßte den Kreisvorsitzenden der Senioren-union Fritz Müller und  weitere interessierte 25 Teilnehmer. Beeindruckt über die inhaltliche Thematik der Referate war das seniorenpolitische Tagesseminar aus der Sicht der Teilnehmer sehr gut.

 

Carlo Finzer, Kommunikations- und Persönlichkeitstrainer ging sehr detailliert in die Schwerpunkte einer öffentlichen wahrzunehmenden Altersdiskriminierung ein. Sie finden täglich statt. Es zeigt sich darin, dass bestimmte Leistungen verweigert und Möglichkeiten und Rechte faktisch aberkannt werden. Dies gilt für den Arbeitsmarkt und den Zugang bei Waren und Dienstleistungen. Diskriminierung liegt vor, wenn man wegen seines Alters nachteilig behandelt wird. Medien tragen auch häufig dazu bei, dass Vorurteile gegenüber Ältere publiziert werden. Altersbilder und Verhaltensmuster werden negativ dargestellt bzw. kommentiert. Bei diesen negativen öffentlichen Wahrnehmungen ist die ältere Generation auch nicht ganz schuldlos, so der Referent. Gegen diese Stigmas muss selbst aktiv gegengesteuert werden. Die Alterspyramide zeigt auf, dass im Jahr 2050 der Bevölkerungsanteil von 60-Jährigen  50% betragen wird. Eine enorme gesellschaftliche Herausforderung mit sozialpolitischer Sprengkraft kann entstehen, wenn  der Zusammenhalt der Generationen mit Akzeptanz zueinander nicht besser gepflegt wird.

 

Referent Michael G. Möhnle, ehemalige Pressesprecher im europäischen Parlament, berichtete sehr detailliert über Hintergründe und deren Volksabstimmung zum Brexit im Jahr 2016. Die politischen Entscheidungen der britischen Regierung zum Brexit und deren zeitlicher Abfolge mit Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union erklärte der Referent. Man rechnet mit Verlusten der Britischen Währung  sowie der Wirtschaftskraft in der EU und mit weiteren nachteiligen Folgen wie der Verlust der Grundfreiheiten im Personen-und Warenverkehr und Arbeitsmarkt. Eingebürgerte Freizügigkeiten werden beim angedrohten „Harten Kurs“ darunter leiden. Was großes europäisches Unverständnis hervorruft ist die Ignoranz einiger britischer Politiker, die die Friedenspolitik nach dem Krieg der Architekten von Europa, wie Robert Schuman, Jan Monnet, Charles de Gaulle und Konrad Adenauer  missachten. Die britische Premierministerin Theresa May möchte den Austritt aus dem EU Binnenmarkt, keine EU Freizügigkeit, keine EU Gerichtsbarkeit,  aber einen Schulterschluss mit Präsident Trump und der USA.  Der Spaltungsprozess zwischen Empire und Europa ist bis dto. völlig  offen und sein Ende mit unkalkulierbaren Folgen für die europäische Union, so Herr Möhnle.

 



27.03.2018 Kreishauptversammlung

Die Kreishauptversammlung der CSU Senioren-Union war heuer  mit Informationen zur Seniorenpolitik ausgerichtet. Kreisvorsitzender Fritz Müller konnte hierzu den Bezirksvorsitzenden Hans-Joachim Lojewski und den Landesgeschäftsführer der Senioren-Union, Herrn Günter Leinfelder, begrüßen. Herr Lojewski berichtete über Arbeitsthemen auf Bezirksebene wie Pflege, Leben im Alltag, Mobilität im ländlichen Raum, Erneuerbare Energien, Arbeitsmarkt, Altersdiskriminierung und Verbraucherschutz. Günter Leinfelder informierte über Ergebnisse und Erfolge aus den Koalitions-verhandlungen aus der Sicht der Senioren-Union der CSU. Der Referent trug die Ergebnisse in der gesetzlichen Rentenversicherung, im Bereich Gesundheit, Pflege, Wohnen und Arbeit detailliert vor. Die Seniorenpolitik, so Herr Leinfelder, beinhaltet eine Vielzahl von altersgerechten Ansätzen zur Förderung und Unterstützung der Senioren im Alter und ihren Lebensbedürfnissen. Im Tätigkeitsbericht ging Kreisvorsitzender Fritz Müller auf die Bundestagswahl 2017 ein. Die hohen Mandatsverluste der alten GroKo Regierung mit teilweiser grenzwürdiger medialer Begleitung der Koalitionsverhandlungen, verlangten von den Parteimitgliedern ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Sehr gut gelungen waren die zehn Veranstaltungen der Senioren-Union im Jahr 2017, die immer gut besucht waren. Dafür lobte er seine Mitglieder und bedankte sich auch für das stete Interesse an  seniorenpolitischen Veranstaltungen. Acht neue Mitglieder sind auch Beweis für unsere Arbeit, so Müller. Der Bericht des Schatzmeisters Hubert Dietrich fand Zustimmung mit Entlastung der Vorstandschaft. Mit einer Ehrenurkunde wurden Mitglieder für ihre zehn jährige Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft gehrt. Frau Elfriede Müller, Seniorenreferentin im Kreistag, lobte die Seniorenarbeit auf Kreisebene und berichtete aus der Arbeit im Steuerungskreis zum Kreiskrankenhaus Schrobenhausen. In der Vorschau auf das Jahr 2018, so Müller, wird neben den eigenen Veranstaltungen der Senioren-Union, die Landtagswahl am14. Oktober 2018, für den CSU Kreisverband eine ernst zu nehmende politische Herausforderung darstellen. CSU Kreisvorsitzender Alfred Lengler stellte in seinem Grußwort die Bedeutung dieser Wahl für unseren Landkreis heraus und forderte geschlossene Solidarität und Unterstützung für die CSU Kandidaten. Diese konnten sich anschließend selber persönlich vorstellen. Matthias Enghuber für den Landtag, Martina Baur für den Bezirkstag und Martina Fischer auf der Liste für den Bezirkstag. Kreisvorsitzender Fritz Müller schloss die mit 50 Personen gut besuchte Mitgliederversammlung mit einem Appell zur Landtagswahl, dass mit guten sachlichen Argumenten und einem solidarischen Chorgeist die Wahl gewonnen werden kann.